Forschungsprojekt 5Gang – 5G für die Industrie

5G - Industrielles Internet5 Gang Schwerpunkte und Ziele der Schildknecht AG

Als industrieller Marktführer im Bereich Funktechnik ist es unser Ziel neue Funkstandards wie z.B. Bluetooth 5.0, Funk-Mesh-Netzwerke, und 5G Mobilfunk in Gateways zu integrieren und damit für industrielle Anwendungen umzusetzen. Die Anforderung an die Echtzeitfähigkeit an Funksysteme werden überprüft, um zukünftige Technologien auf Basis  von 5G zuverlässiger und schneller zu machen. Hierfür werden Business Modelle basierend auf neuen Technologien validiert, um daraus neue Produkte und Dienstleistungen für die Automatisierungstechnik abzuleiten.

Die Laufzeit des 5Gang-Projektes beträgt 3 Jahre; Projektstart ist März 2017 und der Abschluss für Februar 2020 geplant. Das Projektvolumen beträgt 5,17 Mio. Euro und wird zu 66% vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gefördert. Die Schildknecht AG übernimmt als einziges KMU (Kleine und Mittelständische Unternehmen) eine wichtige Rolle für den deutschen Mittelstand.

Ziel und Vorgehen von 5Gang

Ziel des Projektes 5Gang „5G angewandt in der Industrie“ ist es, auf Basis mobiler Netze der fünften Generation ein industrielles Kommunikationskonzept zu erforschen und zu entwickeln. Der Vorteil einer 5G-Funkschnittstelle gegenüber bisherigen Technologien liegt in ihrem verbesserten Datendurchsatz bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit und Robustheit.

Im Projekt 5Gang werden zwei Schwerpunkte adressiert. Erstens wird es durch die Anwendung von 5G-Funk- und Netzwerktechniken in der Produktion möglich, Fertigungskomponenten schnell und dynamisch an verschiedene Anforderungen anzupassen und Prozesse flexibel zu gestalten. Zweitens werden 5Gang-Techniken zum schnellen Aufbau engmaschig verknüpfter Sensornetzwerke eingesetzt. Dies schafft die Voraussetzungen für eine detaillierte Zustandsüberwachung der Produktionsanlagen. Reparaturkosten sinken, da Maschinen vorausschauend gewartet werden können.

Quelle BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

 

Lesen Sie hier die Veröffentlichung des Bundesministerium für Bildung und Forschung.