Damit der Betrieb einer Kläranlage reibungslos funktioniert, müssen möglichst viele Sensormesswerte von mehreren verschiedenen Standorten innerhalb der Anlage regelmäßig abgerufen und an die Steuerung übermittelt werden. Angesichts der meist sehr weitläufigen Kläranlagen ist es jedoch äußerst kostenintensiv, dafür ein verkabeltes Übertragungssystem aufzubauen. Erschwerend kommt hinzu, dass an den Drehbrücken der Belegungsbecken der Einsatz von Kabelverbindungen wegen der bewegten Anlagenteile kaum möglich ist. Andere Herausforderungen bei Modernisierungsprojekten älterer Anlagen entstehen auch aus einer oftmals begrenzten Kapazität von 0/4..20mA-Eingängen an der Steuerung, wenn die Kosten für Zusatzmodule vermieden werden sollen.